23. Juli 2026 Kommentar 0 Was ist Bio-Wolle? Die Produktion von Wollstoff läuft nicht immer artgerecht und ökologisch ab: Die Weideländer der Schafe werden bei konventioneller Wolle mit künstlichen Düngemitteln bearbeitet. Als Futtermittel werden oftmals gentechnisch veränderte Produkte genutzt. Merinoschafe haben ein besonders kuschliges und weiches Fell. Diese Schafe sind auf die Wollproduktion hochgezüchtet, wodurch sie sehr viel Haut haben, auf der Wolle wachsen soll. Zwischen diesen Hautlappen im Bereich des Schwanzes nisten sich allerdings häufig Parasiten an. Beim Mulesing werden diese Hautlappen entfernt. Mulesing ist also eine Art Beschneidung, um die von der Überzüchtung verursachten Probleme wieder zu beseitigen. Meistens wird sie bei Jungtieren durchgeführt wird, da bei ihnen die Wunden schneller verheilen. Dass dies ein traumatisches Erlebnis für die jungen Tiere ist, steht ausser Frage. Besonders bedenklich dabei ist, dass die Operation traditionell ohne Betäubung durchgeführt wird. Merinowolle stammt zu 90% aus Australien, wo Mulesing immer noch praktiziert wird. Wer sichergehen möchte, dass er mulesing-freie Merinowolle kauft, muss auf entsprechende Zertifikate oder auf das Herkunftsland achten, da Mulesing in Neuseeland beispielsweise inzwischen verboten wurde. Bio-Wolle stammt von Tieren aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Die elbwolle™ ist ein Deutsches Produkt, dessen Rohstoff die Wolle von Schafen aus dem Wendland stammt, die dort zur Deichpflege eingesetzt werden. Die Wolle wird nicht chemisch behandelt sondern nur schonend gewaschen. Die Wolle aus Deutschland stammen aus kleinen Zuchten zur Erhaltung einer gefährdeten, alten Schafrasse oder aus einem Biolandbetrieb. Quelle: Lebenskleidung Elbwolle https://elbwolle.de