natürlich gefärbt

Im Sommer letzten Jahres habe ich über 100-jährige Schweizer Leinenstoffe natürlich gefärbt. Dafür habe ich Lebensmittelabfall aus der Industrie und Pflanzen verwendet, wie Avocados, Spinat, Kurkuma Trester, Birkenblätter, Wau und Krapp. Experimentiert mit Beeren, aber auch mit Randen, Granatäpfel, Zwiebelschalen und Brennnesseln.

Aus den selbstgefärbten Stoffen sind Unikate entstanden. Das unbehandelte, authentische und rohe Material ist einzigartig. Die pastelligen Farben werden sich mit der Zeit verändern. Doch das ist Teil der Geschichte. 

«Es fasziniert mich zu sehen, wie den alten traditionsreichen Leinenstoffen neues Leben eingehaucht wird. Kleider zu kreieren, die eine Geschichte erzählen. Bei diesen Unikaten habe ich eine transparente Wertschöpfungskette und weiss, dass sie unter fairen Bedingungen und mit viel Liebe und Respekt produziert wurden. 100 % swiss made.»  

Ich freue mich jederzeit über Stoffe in guter Qualität, die ich weiterverwenden kann. Aus hochwertigen bestehenden Materialien Neues zu kreieren, das kommt meiner Vision von nachhaltiger Produktion am nächsten. Freue mich über deine Kontaktaufnahme: info@livianaef.ch

Du möchtest wissen, wie man natürlich färbt? Hier erkläre ich den Ablauf.

Das Mantelkleid ainoa wurde von LIVIA NAEF natürlich gefärbt mit Avocados. Daraus entsteht eine altrosa Farbe. Nachhaltig in Luzern produziert.
Trägerkleid mit Avocados natürlich gefärbt aus Foodwaste von der Migros Luzern. In der Schweiz genäht.
Trägerkleid wurde mit Avocados natürlich gefärbt mit Foodwaste aus der Lebensmittelindustrie, wie von Migros Luzern.
Das Trägerkleid wurde aus indigo und kurkuma natürlich gefärbt von Colora in Huttwil. Genäht in der Schweiz. 100 % Swiss made. 100 % nachhaltige Mode aus Luzern.
Fotograf // Herbert Zimmermann

weitere Bilder findest du hier

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